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Die Kathedrale von Sevilla ist ein der bedeutendsten Baudenkmale der spanischen Architektur und die drittgrößte christliche Kathedrale der Welt. Von der ehemaligen Moschee sind noch den Hof für die rituelle Reinigung, der Puerta del Perdón und die Giralda (einstiges Minarett) erhalten geblieben.
Es handelt sich um eine Hallenkirche, deren Länge 116 m beträgt, und deren Breite 76 m. Insgesamt besitzt die Kathedrale fünf von 70 spitzbogigen Gewölben überdachte Kirchenschiffe. Bei den Seitenkapellen kann man zahlreiche Gemälde von spanischen Malern bewundern —tatsächlich wird diese Kathedrale durch ihren künstlerischen Schatz gekennzeichnet, der mit 550 Werke verschiedener Künstler wie Murillo, Valdés Leal, Goya oder Ribera zu den wertvollsten erhaltenen Schätzen unseres Landes zählt.
Die Hauptkapelle stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde 1504 von Alonso Rofdríguez entworfen und beherbergt das größte Altarretabel der Welt, dessen Schaffung fast ein Jahrhundert, zwischen den 15. - 16. Jh., dauerte. Auf dem Retabel werden mehrere Szene des Lebens Jesus Christus und der Jungfrau Maria dargestellt. Pierr Dancar und die Gebrüder Jorge und Alejo Fernández sind die Hauptkünstler.
Neben der Hauptkapelle befindet sich das 1891 errichtete Grabmal des Christophs Kolumbus, Werk von Arturo Mélida. Die vier Sargträger verkörpern die vier ehemaligen Königreiche Spaniens: Kastilien, León, Aragonien und Navarra.
Die Capilla Real wurde im Jahren 1541 bis 1770 von den Architekten Martín de Gainza und José Roldán erbaut. Sie dient als Pantheon und liegt am Kopfende des Langhauses. Sie besitz ein im Stil der Plateresk gebautes Gewölbe, von Hernán Ruiz der Junge. In einer Nische des Hauptretabels steht die Virgen de los Reyes, die Schutzheilige der Stadt Sevilla, unter einem silbernen Baldachin.
Sacristía de los Cálices (Sakristei der Kelche): Sie wurde 1529 von Don Diego de Riaño entworfen. Ihre Pinakothek beinhält Gemälde von Alejo Fernández, wie die Umarmung des heiligen Joachims und der heiligen Anna, Francisco de Zurbarán, Jungfrau mit dem Kind, Goya, Die heiligen Junta und Rufina oder Jordanes, Anbetung der Könige (1603). Als sehenswert gilt ebenfalls das Kruzifix des Christus der Milde, von Martínez Montañéz, Skulptur, die wegen ihrer besonderen Schönheit zu den perfektvollsten Werken des spanischen Barocks zählt.
Der altar de la Concepción (Altar der jungfräulichen Empfängnis) wird besser als “altar de la Gamba” (Altar der Krabbe) wegen der acht Tafeln seines Altarretabels bekannt. Er wurde 1561 von Luis de Vargas geschafft und stellt die Genealogie Christus dar.
Puerta del Perdón (Tor der Vergebung): Der gespitzte Hufeisentorbogen führt in den Orangenhof. Die Torflügel sind aus Bronze.
Orangenhof: Der Hof war die Bettungssaal der ehemaligen Moschee. Er hat einen Kreuzgang mit gespitzeren Hufeisenbögen und wurde mehrmals umgebaut.
Die Giralda ist das einstige Minarett der Moschee. Sie wird mit Sebka (geometrische Verzierung) und Hufeisenbögen verziert. Bei christlicher Zeit wurden Fenster im Stil der Renaissance hinzugefügt und der Turm wurde mit einer Bronze-Skulptur von Luis de Vargas bekrönt, die den siegreichen Glaube verkörpert und als Giraldillo bekannt wird.
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